„Heute war auch der Bösch Albert hier, der Bodensee-Fischer aus Gaißau an der Schweizer Grenze, und er hat wieder einen ganzen Fang abgeliefert.Das waren ungefähr 25 Kilo Fisch, komplett durcheinander.“ Da ist Weißfisch dabei, der ein wenig unpopulär ist, weil er viele Gräten hat. Den drehen wir immer durch den Fleischwolf und machen daraus Fischküachle.
Dann hat er ein paar Hechtfilets und eine riesige Seeforelle mitgebracht, von denen er keine zehn Stück im Jahr fängt. Heute hat er mir eine mitgebracht, ein Mordskaliber von über 5 Kilo – die muss noch gewogen werden.
Beim Thema Fisch geht mir immer das Herz auf, wenn der Albert kommt, weil er immer fantastisches Zeug dabei hat. Da sind dann oft Fische dabei, die man kaum noch kennt, wie Rotaugen und Döbel.
Den Wels, auch Waller genannt, kennt man natürlich noch. Und diese Seeforellen sind Prachtexemplare, die man sonst nie bekommt. Er hat auch ab und zu mal einen Zander dabei. Und was genial ist, sind die Schuppenkarpfen, die er aus dem Bodensee zieht. Er bringt einfach eine unglaubliche Artenvielfalt mit.
Das spiegelt sich im Geschmack wider – kein Vergleich zu Zuchtfischen.